Fachbeitrag
Ein Anstrich ist nicht immer die günstigere Wahl, Dämmen nicht immer die bessere.
Das Wichtigste in Kürze

Oft reicht ein neuer Anstrich. Manchmal zeigt sich vor Ort, dass mehr nötig ist. Diese vier Punkte prüfen wir gemeinsam mit Ihnen.
Haftet der Putz gut und sind nur Farbe und Optik gealtert, reicht meist ein Anstrich. Klingt der Putz hohl, blättert er oder zeigt er tiefe Risse, muss zuerst der Untergrund saniert werden.
Ein reiner Anstrich ist in den gesetzlichen Vorgaben zu Außenwänden nicht als Auslöser genannt. Wird der Außenputz erneuert, kann bei Wohngebäuden ein Höchstwert von 0,24 W/(m²K) gelten, sofern mehr als 10 % der Bauteilfläche betroffen sind. Es gibt Ausnahmen, etwa nach Baujahr. Was bei Ihnen gilt, klären wir vorab.
Eine Dämmung mit WDVS kostet als grobe Richtschnur rund 155 bis 240 €/m² inkl. 19 % MwSt. (130 bis 200 €/m² netto), vom Gerüst bis zum Endanstrich, je nach Untergrund, Details, Material und Dämmstärke. Das Gerüst fällt auch beim Anstrich an. Deshalb sollte vor dem Aufbau feststehen, was gemacht wird.
Sind neue Fenster oder eine neue Heizung geplant, lassen sich die Anschlüsse an Fenster und Sockel mit einer Dämmung gemeinsam planen. Was eine Dämmung bei Ihnen bewirkt und ob eine Förderung möglich ist, kann ein Energieberater berechnen. Klären Sie das, bevor Sie einen Auftrag erteilen.
Mehr zur Wärmedämmung (WDVS)Gern sehen wir uns Ihre Fassade vor Ort an. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
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